Themenvorschläge für Sessions beim Infocamp 2015

Letztes Jahr hatten wir im Blog Themen für Workshops gesammelt, was eine rege Beteiligung und interessante anregende Vorschläge brachte. Anknüpfend an diesen Erfolg, möchten wir auch dieses Jahr die Gelegenheit bieten, im Voraus Themen für die Workshops am #icamp15 vorzuschlagen. Die eingereichten Vorschläge werden bei der Themenfindung am Freitag berücksichtigt.

Alle sind herzlich eingeladen, ihre Vorschläge über die Kommentarfunktion des Blogs hier einzubringen.

Wir sind gespannt und danken für alle Beiträge!

P.S. Die Anmeldung wurde bis Mittwoch, den 30. September verlängert!

5 Gedanken zu “Themenvorschläge für Sessions beim Infocamp 2015

  1. Themenvorschlag: Open Data und entsprechende Policies in Bibliotheken und Archiven. Hintergrund: einzelne Institutionen haben den ersten Schritt getan und vor allem ältere Bestände unter Public Domain oder eine CC-Lizenz veröffentlicht. Welches sind die Vorteile, wo liegen noch Hindernisse? Gibt es auch überregionale/nationale/internationale Ansätze, wie bei der Open Access-Bewegung? Worin besteht der Handlungsbedarf und worin die -möglichkeiten?

  2. Immer mehr Institutionen veröffentlichen Daten. Braucht es für die Nutzung offener Daten neue Kompetenzen? Genügt Informationskompetenz? Wer würde nötigenfalls die neuen Kompetenzen vermitteln? Oder sind wir eher auf Intermediäre (z.B. Datenjournalistinnen und -journalisten angewiesen?

    • Das schliesst nahtlos an die Fragen von docuteam an: Wie kann ich als Nutzer die Qualität publizierter Daten beurteilen? Welche Kompetenzen und Werkzeuge brauche ich dazu? Was brauche ich um nachvollziehen zu können, wie Daten erzeugt, gesammelt, aggregiert wurden?

  3. Die Leichtigkeit und niedrigen Kosten, mit welchen heute jedermann Inhalte via das Internet vertreiben kann, erzeugen eine überwältigende Schwemme von (oft unstrukturierten) Informationen, welche wirklich brauchbare Erkenntnisse für Wissenschaft und Unternehmen schwer zu isolieren macht.

    Nach dem Motto Katalogdaten, die mit dem Dokument reisen, sind sofort zugänglich, sind Dokumente mit wohl-durchdachten, eingebetteten oder angehängten Metadaten leichter ausfindig zu machen und lassen sich automatisch in der persönlichen Wissensbasis einordnen und schnell wieder auffinden.

    Dies setzt auf Seite der Autoren und Verleger etwas Disziplin zur Gestaltung von „wohlerzogenen“ Dokumenten (such-freundlich dank Metadaten und benutzer-freundlich dank Navigationshilfen) voraus und auf Seiten der Empfänger sollten geeignete Werkzeuge vorhanden sein, welche ankommende Dokumente indexieren und es dem Einzelnen leicht machen, Metadaten auszuziehen, zu bearbeiten und in einem offenen Format für den Austausch an Dateien anzuhängen.

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