Informativste Berichterstattung gesucht

An diesem Freitag und Samstag wird das Infocamp in Chur stattfinden. Als richtige Unkonferenz soll es nicht nur vor Ort interessante Workshops und Diskussionen anbieten, sondern auch seine Spuren im Netz hinterlassen. Blogbeiträge, Mikroblogging, gemeinsames Arbeiten in Pads und so weiter sind immer mehr zum Bestandteil von ähnlichen Veranstaltungen geworden.

Was leider immer wieder einmal bemängelt wird, ist, dass diese Darstellungen nur teilweise hilfreich für diejenigen sind, die nicht an der jeweiligen Unkonferenz teilnehmen können. Die Beiträge seien oft zu kurz, was wirklich besprochen wird, würde nicht ganz klar werden et cetera.

Das Team des Infocamp möchte dieses Problem angehen. Lambert Heller hat in seinem letzten Posting schon darauf hingewiesen, welche Formen der elektronischen Beteiligung am Infocamp es geben wird. Wir wollen aber auch dazu aufrufen, sich auf dem Infocamp Gedanken darüber zu machen, wie diese Veranstaltung für die Nachwelt so festgehalten werden kann, dass nachvollziehbar wird, was besprochen wurde, welche Thesen vertreten und welches Wissen vermittelt wurde. Im Idealfall soll von anderen aus dieser Berichterstattung etwas für ihr bibliothekarische oder wissenschaftliche Praxis gelernt werden.

Wir loben deshalb einen kleinen Wettbewerb zum Infocamp aus. Für die drei informativsten Beiträge zum Infocamp vergibt das Organisationsteam des Infocamp je ein Buchpaket. Die Beiträge sollten spätestens zwei Wochen nach dem Infocamp (also am 22.09.2012) veröffentlicht sein (oder, wenn sie gedruckt publiziert werden, uns zur Anschauung vorliegen). Die Form und das Medium ist egal, genauso wie die Länge. Wir finden die Verbindung von unterschiedlichen Medienformen gut, aber Hauptkriterium ist, dass die Berichterstattungen Personen, die nicht am Infocamp teilnehmen konnten, darüber informieren, was mit welchen Ergebnissen besprochen wurde.